Kehrtwende für Ortsteil Mauer gefordert

Foto: Die Volkspartei Amstetten mit Gemeindeparteiobmann Andreas Gruber an der Spitze unterstützt die Anliegen der Ortspartei in Mauer und sagt GR Claudia Marksteiner und Manuel Scherscher die volle Unterstützung bei ihren Forderungen zu.

Mit der Schließung der beiden Containerdörfer für Flüchtlinge wird nun ein vieldiskutiertes Kapitel in der Geschichte des Ortsteils Mauer abgeschlossen.

Mit der Schließung der beiden Containerdörfer für Flüchtlinge wird nun ein vieldiskutiertes Kapitel in der Geschichte des Ortsteils Mauer abgeschlossen. Am Höhepunkt der Flüchtlingskrise wurden die beiden Containerdörfer mit Unterstützung des Rathauses errichtet. Mauer übernahm dabei eine Hauptlast und viele ehrenamtliche Helfer kümmerten sich vorbildlich um die zu Betreuenden. Für die Volkspartei Amstetten ist es jedoch nun an der Zeit ein neues Zeichen zu setzen und neben dem raschen Abbau der Containerdörfer wieder verstärkt in die Zukunft des Ortsteiles zu investieren.

Um dies voran zu treiben hat sich eine Arbeitsgruppe unter dem designierten ÖVP Ortsparteiobmann Manuel Scherscher und GR Claudia Marksteiner zusammen gefunden. Hier sollen Gemeindeübergreifend mit Partnern in Öhling und in der Bevölkerung Lösungsansätze gesucht werden, um Mauer wieder zu einem lebenswerten Ortsteil zu gestalten. Sorgen bereitet den ÖVP Mandataren dabei die fehlende Infrastruktur im Ortsteil. "Leider ist die Zukunft der NMS Mauer völlig offen und selbst für Familien- und Vereinsfeiern gibt es kein Angebot durch die Schließung aller Wirtshäuser direkt in Mauer. Auch wurden gemessen an den Investitionen im Gemeindegebiet der letzten Jahre kaum Vorzeigeprojekte im Ortsteil geschaffen. Selbst bei der Stadt- und Dorferneuerung kam Mauer zu kurz und so fehlte auch hier die positiven Anreize einer Bürgerbeteiligung, die eine Kehrtwende einleiten könnte", berichtet GR Claudia Marksteiner.

Hier möchte Scherscher nun ansetzen. Er fordert für 2018 den Start der Dorferneuerung für Mauer/Waldheim/Greinsfurth. Diesen Vorschlag brachte die ÖVP in den letzten Jahren schon mehrfach ein, jedoch wurde dieser bis dato von der SPÖ stets abgelehnt. "Es ist an der Zeit hier in die Zukunft des Ortsteils zu investieren. Vergleicht man Öhling mit Mauer zeigen sich eklatante Unterschiede. Eigentlich nur durch einen Bach getrennt sieht man in Öhling neue Sporteinrichtungen, Vereinsstätten und eine zuziehende Bevölkerung, die leider nicht selten aus Amstetten abwandert. Wir müssen hier neu denken und gemeinsam mit der Bevölkerung zukunftsträchtige Projekte generieren. Gerade im Rahmen der Bewerbung zur Landesausstellung, die ihren Startpunkt im Landesklinikum Mauer hatte, muss dem Ortsteil höchste Priorität eingeräumt werden.  Es wäre nicht akzeptabel wenn alle Planungen Amstettens sich nur um die Innenstadt und die Remise drehen und Mauer weiterhin außen vor bleibt und keine Beachtung im Rathaus findet", fordert Manuel Scherscher die Dorferneuerung für Mauer/Greinsfurth/Waldheim.