Kleine als Vorbild für Große

Hans Halbmayr, die ÖVP Gemeinderäte Michael Hofer, Claudia Marksteiner, Hans Ebner, Martina Wadl, Bgm. Juliane Günther, StR Anton Geister und Fraktionsobmann GR Markus Brandstetter zeigten sich begeistert beim gemeinsamen Besuch des „Zentrum kem.ArT“.

Das besonders kleinere Gemeinden innovative Projekte erstellen, die als Vorbild für Amstetten dienen können, davon konnte sich die Fraktion der Volkspartei Amstetten ein Bild in Kematen an der Ybbs machen.

Das dortige „Zentrum kem.ArT“, das als Veranstaltungszentrum dient, war ähnlich wie der Stadtsaal Hausmening in die Jahre gekommen und Stand vor dem Abriss. Unter der Führung von Bürgermeisterin Juliane Günther wurde gemeinsam mit einem Architekten schließlich ein Weg gefunden, der dem alten Gebäude neues Leben einhauchte.

BGM Juliane Günther selbst präsentierte bei einem Rundgang das Gebäude und erklärte die Entstehungsgeschichte sowie die derzeitige Nutzung. Das Zentrum hat sich zu einem Mittelpunkt der Gemeinde entwickelt und wird von der Bevölkerung, den Vereinen und der Jugend mit Begeisterung angenommen. Vereinsbälle, Familienfeiern, Vorträge, Heimat der Musikschule und Bibliothek sowie Veranstaltungsort eines Bauernmarktes am Vorplatz, das Zentrum bietet dabei eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Dabei ist die Preisgestaltung für jedermann transparent über die Homepage der Gemeinde ersichtlich. Aber auch eine Bühne mit entsprechender Ausstattung ermöglicht eine Vielzahl von kulturellen Highlights. Dabei waren die Kosten mit ca. 2 Millionen Euro überschaubar aufgrund der praxisnahen intelligenten Planung.

„Im Prinzip könnte die Idee und Vorgehensweise eins zu eins nach Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth übernommen werden. Ein Ortsteil mit über 5000 Einwohnern, der damit doppelt so groß wie Kematen ist, verdient ein echtes Zentrum mit einer Vielzahl an Möglichkeiten anstatt eines durch die SPÖ abgewirtschafteten Stadtsaales. Alleine die zusätzlichen Kosten für den Betrieb die jährlich in Kematen anfallen sind niedriger als die Erhaltungskosten für den desolaten Stadtsaal.“ ist Stadtrat Anton Geister über die bisherige Untätigkeit der SPÖ Stadtführung enttäuscht. „Wir fordern daher einmal mehr mit Nachdruck ein Nutzungskonzept, das mit den Menschen des Ortsteiles entwickelt wird sowie einen klaren Zeitplan und die Bereitstellung von Finanzmitteln für die Neuschaffung dieser wichtigen Einrichtung.“ betont Gemeinderätin Martina Wadl.