Öffentlicher Nahverkehr sichtbar

Mobilitätssprecher GR Markus Brandstetter, StR Anton Geister und StR Andreas Gruber wollen die ÖVP Vorschläge für die Weiterentwicklung des CityBus und CityAst Systems sowie der E-Mobilität vorantreiben.

Für die Volkspartei Amstetten ist beim Thema Mobilität die Reform des Citybusses ein wesentlicher Baustein.

Viel wurde bereits in der Öffentlichkeit diskutiert, jedoch fehlt es nach wie vor an Konzepten im Amstettner Rathaus.

Um hier einen weiteren Schritt zu setzen regte die Volkspartei Amstetten bereits seit längerem die Übernahme des neuen Layouts der Citybusse auch für die Buswartehäuser an. Jeder soll bereits von weitem SEIN Amstettner Nahverkehrsmittel sehen und zur Nutzung eingeladen werden. Jedoch konnte bei der SPÖ nur eine minimale Umsetzung erreicht werden, dass Streichen der Buswartehäuser im Blau der Busse. Bei ihrem Lokalaugenschein machten sich ÖVP Mobilitätssprecher GR Markus Brandstetter, StR Anton Geister und StR Andreas Gruber nun ein Bild von dieser Minimalvariante.

„Um ehrlich zu sein, wusste ich im ersten Moment nicht ob hier für die Überdachung eines Swimmingpools geworben werden soll oder für den Amstettner Citybus. Wir sind hier mit der Umsetzung unserer Ideen für eine Attraktivierung des Citybusses meilenweit entfernt. Hier gilt es Nägel mit Köpfen zu machen! Wir wollen eine Neugestaltung der Wartehäuser, die an das Erscheinungsbild der Busse angepasst ist und nicht ein Bild bieten, dass eher an den früheren Ostblock erinnert“, lässt es Fraktionsobmann Markus Brandstetter nicht an Deutlichkeit gegenüber der Rathausführung fehlen.

Aber auch die bereits seit längerem durch die ÖVP vorgeschlagene Installierung von Solarzellen mit Batterien zur Versorgung von Ladestationen und WLAN bei den Buswartehäusern wird erneut angeregt. Dies soll ein zusätzlicher Anreiz für das CityBus und CityAst fahren sein und an stark frequentierten Haltestellen zum Einsatz kommen. Daher wurde im letzten Wirtschaftsausschuss der Antrag zur Entwicklung und Prüfung eines Gesamtkonzeptes eingefordert und die aktuelle Überarbeitung der Linien und Fahrzeiten ergänzen.

„Wir reden hier nicht von Raketentechnik, sondern Standards, wie die Handyladestationen, die sogar heimische Firmen anbieten und vielfach erfolgreich installiert wurden. Warum soll der Kunde nicht während der Wartezeit einfach seine Nachrichten ansehen und gleichzeitig sein Handy oder Tablet laden während der Betriebszeiten? Es können sogar mit diesem System E-Bikes oder E-Scooter geladen werden. Dies kann gerade für den innerstädtischen Bereich eine interessante Erweiterung darstellen. Denn bis dato fehlt es für diese Form der E-Mobilität völlig an einer Infrastruktur in Amstetten“, betonen Andreas Gruber und Anton Geister.