Öko und Sozial – Amstettens neue Einkaufstasche

Im Zeichen des Amstettner Wolfs wollen Brandstetter und Funke den Handelsstandort Amstetten unterstützen und mit einem Teil der Einnahmen bei Verkauf der Taschen Soziale Projekte zu unterstützen.

Plastiksackerl ade – scheiden tut nicht weh!

Das Ökologie, Ökonomie, Kultur und Soziales, Hand in Hand gehen könnten, beweist ein Vorschlag der Volkspartei Amstetten. So schlagen Vzbgm. Dieter Funke und Fraktionsobmann GR Markus Brandstetter die Einführung einer Amstettner Einkaufstasche vor.

Diese soll aus Sicht der beiden ÖVP Mandatare mehrere Funktionen erfüllen. Einerseits die Vermeidung von Plastikmüll durch Entfall der Plastiksackerl für den Einkauf, sowie eine Bewerbung des Einkaufsstandort Amstetten. Aber auch zwei weitere Komponenten begleiten diese Idee. So soll diese Einkaufstasche jährlich in Zusammenarbeit mit regionalen Künstlern neu gestaltet und ein Teil des Verkaufserlöses einem karitativen Zweck in der Stadtgemeinde zugeführt werden.

Brandstetter der diese Idee schon länger verfolgt, möchte die aktuelle Diskussion zur Vermeidung von Plastikmüll nutzen um Amstetten zu einer Vorzeigegemeinde in Sachen Einkaufstaschen mit Mehrwert zu machen. „Die Umwelt und die nächste Generation liegen uns Allen am Herzen und wir sind bei der Vermeidung von Plastikmüll als ÖVP gerne bereit gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Wir wollen daher dieses Projekt „Amstettner Einkaufstasche“ mit einem Mehrwert für die ganze Gemeinde einbringen! Gerade durch meine Sozialprojekte sehe ich wieviel Unterstützungsbedarf es in Amstettner Familien gibt, der oftmals nicht sichtbar ist. Es könnten mit einem Teil des Erlöses aus dem Verkauf neue und bestehende tolle Projekte zur Armutsvermeidung von Kindern in unserer Heimatstadt unterstützt werden“, zeigt sich Brandstetter überzeugt.

Die Koordination eines solchen Projektes würde die Volkspartei Amstetten beim Stadtmarketing, das zur Bewerbung Amstettens geschaffen wurde, sehen. Die Einkaufstaschen mit karitativem, ökologischen und ökonomischen Mehrwert könnten auf eigenen Ständern den Amstettner Handelsbetrieben angeboten werden, wobei neben einem Amstetten eventuell auch ein Firmen Branding angedacht werden könnte.

„Für mich als Vertreter der Wirtschaft ist besonders die positive Bewerbung und Stärkung des Handelsstandortes Amstetten ein Anliegen. Die Idee hier neben einem wirtschaftlichen Aspekt auch Menschen helfen zu können hat etwas Besonderes. Amstetten könnte durch diese Idee gewinnen und durch die jährliche Neugestaltung der Einkaufstasche in Zusammenarbeit mit Schulen und Künstlern einen tollen Werbeeffekt erhalten. Daher sind wir gerne bereit an der Umsetzung eines solchen Projektes mitzuarbeiten“, betont Vzbgm. Dieter Funke abschließend.