Parken: Amstetten braucht ein Gesamtkonzept

Fototext: GR Markus Brandstetter, Vizebürgermeister Dieter Funke, StR Ricki Sonnleitner und GR Andreas Gruber fordern ein Gesamtkonzept für das Parken in der Innenstadt.

VP Amstetten: Wir brauchen keine Einzelmaßnahmen, Amstetten braucht Gesamtkonzepte!

Die SPÖ hat nun endlich den Vorschlag umgesetzt, den die Volkspartei Amstetten seit Jahren fordert: eine Stunde Gratis-Parken. Doch die Funktionäre rund um Vizebürgermeister Dieter Funke wollen für die Bewohner und Besucher der Stadt ein umfangreicheres Konzept für die Parkraumbewirtschaftung und machen erneut wertvolle Vorschläge zur Belebung der Innenstadt. „Wir brauchen keine Einzelmaßnahmen, Amstetten braucht Gesamtkonzepte!“, betont Funke.

Eine Stunde Gratisparken auch am Grabenparkplatz

„Warum nicht auch hier, Frau Bürgermeister?“, fragt sich Dieter Funke, warum die neue Parkverordnung nicht auch für den Parkplatz am Graben gilt. Aus Sicht der Mandatare der Volkspartei gibt es dazu keinerlei schlüssige Begründung und trägt nur zur Verwirrung und weiteren Unzufriedenheit der Amstettner Bürger, Kunden und Anrainer bei.

Gratisparken an den Advent-Einkaufsamstagen

Um das Einkaufen in der Amstettner Innenstadt attraktiv zu machen, ist es auch die Aufgabe der Stadt Anreize zu geben. So zum Beispiel das Gratis-Parken an den Einkaufssamstagen im Advent.

Wiedereinführung von Einkaufsamstagen in Amstetten

Der Volkspartei Amstetten ist es ein großes Anliegen, dass die Amstettner Innenstadt das ganze Jahr über für die Besucher als Einkaufsstadt ein Anreiz ist. Deshalb macht der Vizebürgermeister Dieter Funke den Vorschlag, die Einkaufssamstage in Amstetten wieder einzuführen, jeweils am 1. Samstag im Monat. Die Gemeinde kann mit Gratisparken an diesen Samstagen unterstützen, dass die Innenstadt von Amstetten ein lebendiges Zentrum bleibt.

Das Thema Parken benötigt mehr

Die Volkspartei Amstetten denkt aber noch weitere Schritte voraus: So fordern Vizebürgermeister Dieter Funke und GR Markus Brandstetter wiederholt eine Befragung der Parker, die die Kurzparkzonen und beschrankten Parkplätze nutzen. Damit soll geklärt werden, welche Einrichtungen oder Geschäfte z.B. von den Autobesitzern besucht wurden, die durchschnittliche Dauer des Parkens und welche Wünsche und Anregungen es möglicherweise gibt. Eine solche Befragung der Autobesitzer bringt wichtige Rohdaten, die einerseits bei der Planung von neuen Parkflächen, aber auch für die Ansiedlung von Geschäften genutzt werden können. Denn so kann man interessierten Jungunternehmern oder großen Handelsketten zum Beispiel vermitteln, welche Zielgruppen sich im Bereich der Innenstadt bewegen und ihren Start bei Geschäftseröffnungen erleichtern. Zusätzlich würde ein Leitsystem für die günstigeren beschrankten Parkflächen den Besuchern ermöglichen, dass sie länger in der Innenstadt verbleiben können. "Weiters muss man auch den Citykaufleuten entgegenkommen und die bereits erhältlichen Ausfahrtscheine für die beschrankten Parkplätze als Wirtschaftsförderung zur Verfügung stellen. Diese können dann Kunden übergeben werden, die entsprechend einkaufen und bieten so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Einkaufscenter“, betonen Funke und Brandstetter abschließend, die im Bereich der Innenstadtbelebung nicht locker lassen werden.