Partnerschaft für Sicherheit

Initiativantrag der Volkspartei nach zweitem Einbruch bei Hartlauer

Sicherheit ist ein wesentlicher Faktor im Zusammenleben der Menschen. Kriminalität führt dazu, dass neben persönlichem Leid der Betroffenen es auch zu wirtschaftlichen Problemen von Privaten wie auch Unternehmen führen kann. Aufgrund des zweiten Einbruchs innerhalb kurzer Zeit in die Amstettner Filiale der Hartlauer Gruppe, brachte die Volkspartei Amstetten einen Initiativantrag im Verkehrs- und Stadtentwicklungsausschuss ein.

Ziel des Antrags den GR Markus Brandstetter und GR Hans Ebner formulierten, ist es das Thema Sicherheit wieder verstärkt auf die Tagesordnung der Gemeinde zu bringen. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen, Geschäftsleuten, Versicherungen und Sicherheitsexperten soll nach Lösungsansätzen und konkreten Plänen gesucht werden um Raubzüge und Diebstähle einzuschränken. Dazu wurden die Fraktionen des Gemeinderates ersucht dieses Thema in ihren Gremien intensiv zu beraten und über die jeweiligen Netzwerke nach Beispielen zu suchen die in einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog fließen.

"Einbrüche dieser Art wie im aktuellen Fall sind kein Phänomen das Amstetten alleine betrifft. Ebenso gehört Amstetten nicht zu den unsichersten Städten und Gemeinde Österreichs. Jedoch müssen wir aufgrund unserer Wirtschaftsstärke und der günstigen Verkehrslage mit dieser Art der Kriminaltouristik uns intensiver zum Schutz der Bevölkerung aber auch unserer Geschäfte auseinandersetzen. Das Thema Sicherheit ist zu wichtig um es populistisch auszuschlachten, daher suchen wir hier sehr gezielt das gemeinsame Gespräch mit allen Partnern. Denn es geht hier auch um die Zukunft unserer Heimatstadt und das Image dass es nach außen hat“, wünscht sich Initiator Brandstetter eine sachliche Diskussion.
 Für die Volkspartei Amstetten gehört das Thema Sicherheit auch zu den Schlüsselbereichen einer Belebung des Zentrums. Wenn Geschäfte regelmäßig im Zentrumsbereich Gefahr laufen Opfer von Kriminellen zu werden, erhöht dies die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen und Versicherungsprämien. Speziell Versicherungen sind dann eventuell nicht mehr bereit die Verträge aufrecht zu halten. Ein unhaltbarer Zustand für Geschäftsleute. Alternativen könnten dann für die Geschäfte eine Abwanderung in Einkaufszentren sein. Wenn dann weitere Frequenzbringer speziell im Bereich der Wienerstraße fehlen würden, erschwert diese klarer Weise die Ansiedlung neuer Geschäfte“, betont Vzbgm. Dieter Funke.
 Als weiteren Schritt wird Funke wie bereits in der Vergangenheit zu einem runden Tisch zum Thema Sicherheit alle Beteiligten einladen. Dort soll Lösungsorientiert das Problem besprochen werden.
„Nicht alles kann verhindert werden was Kriminelle planen, es ist jedoch wichtig dass die Betreiber von Geschäften mit diesem Thema von Seiten der Gemeinde nicht in Stich gelassen werden. Denn diese garantieren Beschäftigung und auch Abgaben und Steuern für den Gemeindehaushalt die für eine positive Entwicklung von Amstetten benötigt werden. Daher werden wir uns für mehr Sicherheit in Amstetten weiterhin gerne einsetzen“, betonen Funke und Brandstetter abschließend.