Vielfalt der Mobilität

Foto: Trotz sommerlicher Hitze trafen sich ÖVP GR Markus Brandstetter und Christoph Riedl von der Firma MSR bei der SCS um sich über das dortige Verkehrs-Leitsystem auszutauschen.

Volkspartei Amstetten führte zahlreiche Ideen zum Thema Verkehr

Jeder von uns ist z.B. als Fußgeher, Rad- oder Autofahrer mit dem Thema Mobilität konfrontiert. Hierzu ist ÖVP GR Markus Brandstetter stets auf der Suche nach neuen Projekten, die den Verkehr in Amstetten verbessern. So führte er heuer bereits über 50 Gespräche mit Pendlern der Region, um die Situation der Parkflächen bei den Park&Ride Anlagen rund um den Bahnhof zu evaluieren. Dabei entwickelte er ein neues Projekt, das Fahrgemeinschaften in der Region fördert und nach ÖBB und NÖ Regional fehlt nur noch die Zustimmung des Amstettner Rathauses, um in die einjährige Testphase zu starten.

Jedoch ist Brandstetter bereits bei den nächsten Projekten. So stellte er im zuständigen Gemeinderats-Ausschuss den Antrag auf die Einführung von Schnuppertickets, sodass jeder Citybus und ÖBB Linien testen kann. Diese Schnuppertickets könnten dann gratis einfach zum Test über die Stadtgemeinde ausgeliehen werden.

Aktuell traf sich Brandstetter mit einem Vertreter der Firma MSR bei der SCS um sich über das dort eingesetzte elektronische Park-Leitsystem zu informieren. Hintergrund der Besichtigung Brandstetters ist das tägliche Verkehrsaufkommen der einpendelnden Menschen, die einen Parkplatz suchen und bei der Suche nach den begehrten Stellplätzen oft einige Runden drehen.


Die Firma MSR betreut bei Österreichs größtem Einkaufszentrum ca. 8000 Parkplätze die ohne ein Leitsystem nicht auskommen würden. Dabei setzt das Unternehmen auf ein kabelloses System, wobei Sensoren im Asphalt eingebaut werden die an die Messstellen melden sobald sich ein Fahrzeug ein- oder ausparkt. Wieviel Know-how hinter dieser Technologie steckt konnte Brandstetter bei der Besichtigung hautnah erleben. Moderne LED Anzeigen können im Rahmen des Systems abwechselnd verfügbare Parkflächen anzeigen, aber auch Werbung und Verkehrshinweise einspielen. Die Sensoren halten im Schnitt ca. 6-8 Jahre und verfügen über eine Batterie. Beim Austausch wird einfach die Versiegelung geöffnet und es kann innerhalb weniger Minuten der Sensor getauscht und neu versiegelt werden. Aber auch bei temporären Flächen wie der von Brandstetter mit initiierten Parkfläche beim ehemaligen Frachtenbahnhof, die über keinen Asphalt verfügt, kann das System verwendet werden. Zusätzlich können die bestehenden Schrankenanlagen bei den Parkflächen im Zentrum, die Längsparkplätze in der Innenstadt und die Parkhäuser mit solch einem System genauso erfasst werden und bestehende Technologie vor Ort einbeziehen. Dies nutzen mittlerweile neben Einkaufszentren auch andere Gemeinden für ihre Parkplätze.
„Parkraummanagement fängt bei einem vernünftigen Leitsystem an. Täglich pendeln tausende Menschen nach Amstetten, die Parkraum benötigen und aus den Gesprächen mit den Pendlern weiß ich wie groß der Wunsch hierzu ist. Diese könnten bereits bei der Ortseinfahrt verfügbare Parkplätze sehen egal ob Parkhaus oder Innenstadtparkfläche und entsprechend zufahren. Wir haben hier die Chance eine „Smart City“ zu werden und es muss einfach Teil der Amstettner Strategie sein, Technologie einzusetzen die hilft Ressourcen wie Parkflächen besser zu verwalten, Verkehr zu reduzieren und damit mehr Qualität in die Innenstadt zu bringen. Solche Systeme sind flexibel einsetzbar und könnten auch für temporäre Parkflächen im Rahmen einer Landesausstellung in Amstetten verwendet werden“, regt Brandstetter die Diskussion über die Einführung eines Leitsystems an.

 
Kontakt:
GR Markus Brandstetter
Fraktionsobmann Volkspartei Amstetten
Mobilitätssprecher Stadtgemeinde Amstetten
0664 402 1468 | markbrand(at)gmx.at | www.volkspartei-amstetten.at