Wohnbau als Schlüssel

Foto: Ein Gespräch zur Zukunft des Wohnbaues in Amstetten führten GR Markus Brandstetter, StR Anton Geister, GR Claudia Marksteiner, Vzbgm Dieter Funke und StR Andreas Gruber mit Geschäftsführer Baumeister Wolfgang Liebl von der Wohnbaugenossenschaft „Die Siedlung“

Gespräche über Wohnbauvorhaben

Nachhaltige Stadtentwicklung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Neben Wirtschaft, Bildung und Mobilität ist dem Kapitel Wohnen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Leistbarer Wohnraum, neue Wohnformen und generationenübergreifendes Wohnen sind dabei wiederkehrende Schlagwörter.

Für die Fraktionsmitglieder der Volkspartei Amstetten ist es daher wichtig, dieses Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Es wurde daher der Gemeinnützigen Wohnungs- u. Siedlungsgenossenschaft „Die Siedlung“ ein Besuch abgestattet. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer Baumeister Wolfgang Liebl wurden die aktuellen Projekte, aber auch zukünftige Projekte und Planungen besprochen.

Besonders von Interesse war natürlich das Betreute Wohnen, welches zurzeit in der ehemaligen Hauptschule in der Kirchenstraße in Amstetten kurz vor der Fertigstellung steht. Vzbgm. Dieter Funke, der einer der Väter dieser Idee ist, zeigt sich über den Stand der Bautätigkeit sehr erfreut. „Mit 32 Wohneinheiten, von denen die meisten bereits vergeben sind, entsteht eine wichtige Einrichtung für unsere ältere Generation. Hier entsteht zusätzlich zum Landespflegeheim und dem „Betreuten  Wohnen“ in Ulmerfeld, das vom ehemaligen ÖVP NR Günther Kössl initiiert wurde, eine weitere wichtige Säule in der Altenbetreuung. Jedoch dürfen wir und damit nicht zufrieden geben,  nach weiteren Möglichkeiten suchen um altersgerechte Wohnformen in Amstetten und auch den Ortsteilen zu schaffen“, betont Funke.

Für Gemeinderat Markus Brandstetter, der sich in den Bereichen Verkehr und Stadtentwicklung besonders einbringt, ist es ein wichtiger Punkt bei zukünftigen Projekten eine ganzheitliche Sichtweise zu haben. „Wir benötigen für die Entwicklung Amstettens die Kooperation mit den Wohnbaugenossenschaften. Es geht darum neben neuen Wohnformen auch Modelle im Bereich neue Mobilität zu entwickeln, die es den Bewohnern erlaubt auf Alternativen zurückzugreifen. Innerstädtisch muss das Auto an Bedeutung verlieren und z.B. ein verbessertes Citybussystem sowie E-Bike Leihsysteme eine Alternative werden“, zeigt sich Brandstetter überzeugt.